…das war ne tolle Veranstaltung: mit den Leuten, mit dem Wetter und der Bewirtung! Das lässt sich doch wiederholen.
Gräwwel & Glühwein #1
Man könnte Gräwwel & Glühwein aber auch noch anders organisieren, indem man in den nächsten Wochen den ein oder anderen Weihnachtsmarkt anfährt. Kommenden Freitag, 25.11.22, könnte man das auch mit dem FreitagsGravelRide kombinieren und nach Südlohn fahren.
…durch meine gestrige Tour ist mein Überquadrat auf 31 x 31 gewachsen. Aber nicht nur die Kacheljagd war erfolgreich, sondern die Strecke war echt gut. Einige Kastelen, tolle Waldwege und das Baumhaus bei Diepenheim konnte man längs der Route genießen.
…Kacheln sammeln
Einige Sandpassagen waren auch zu passieren, aber mit den neuen Schwalbe G-One R/RS kein Problem… und auf Asphalt rollen die super!! Man muss am Anfang nur ein wenig schlucken, wenn man den Preis sieht, doch sie sind ihr Geld echt wert!
… mal per Renner oder mit dem GravelRad: Dülmener Silbersee II, Militärgelände Haltern, Industriegebiet Borken, etc. Netter Fund: das OlliPättken am Pröbsting See!
…ich war ja schon von Brandenburg gewohnt durch Sand zu fahren. Aber unser Münsterland kann da inzwischen mithalten ;-/ …die Trockenheit hatte einige Wege in Sandkästen verwandelt. Trotzdem war es eine super Tour!
…auf die Schnelle schon mal ne Übersicht und ein paar Bildchen. Nachdem ich den Nordteil Anfang Juli abgefahren hatte, stand jetzt das Höhenmetermonster auf dem Programm. Damit es nicht ganz so hart werden sollte, hatte ich einige Anstiege ausgeplant… Mein Standort für die Tour war der Campingplatz in Bodenwerder.
EnjoyYorBikeOrbitSüd
Morgens um 7:00 Uhr ging es los. 33° waren vorhergesagt und so war es gut geplant die ersten Kilometer an der Weser sich einzurollen. Es war angenehm kühl und ein leichter Rückenwind schob mich von hinten Richtung Hameln. Die Umfahrung von Hameln hat mir gut gefallen. Immer wieder rollte ich auf Schotterwegen durch die Landschaft. Die ersten kleinen Hügel bereiteten mich schon auf den strapaziöseren Teil der Tour vor. Es fiel mir nicht leicht, locker bergan zu rollen… was sollte das werden, bei den vielen Höhenmetern?
Nach der Süntelüberquerung traf ich dann auf bekanntes Terrain von meinen Vreden – Hannover Touren. Die Serpentinen in Nienstedt sind schon fein zu fahren und eine Oldtimer Gruppe wusste das mit ihren Knatterbüchsen auch zu genießen.
Am Nienstedter Pass gings dann südlich in den Deister. Auf herrlichen Waldwegen kroch ich die Hügel bergauf und rauschte die Hügel herunter… Was für eine tolle Strecke, die der Dan M. da gescoutet hatte. Für mich hatte ich allerdings im Deister einige Höhenmeter weggelassen, das stellte sich beim Fahren als die richtige Entscheidung heraus.
Nach der Mittagspause in Springe gings dann in den Saupark! Hier hatten sie gerade die ersten steilen Kilometer frisch geschottert. Was war das für eine Plackerei! In den sonnigen Abschnitten kam ich ordentlich ins Schwitzen, die Schattenbereiche waren dagegen angenehm kühl. Meine Planung war in Bezug auf die Temperaturen voll aufgegangen. In den Buchenwäldern ließ es sich gut radeln.
Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass in meine Fahrtrichtung die Anstiege besonders steil waren und die Abfahrten eher flowiger ;-( Bei Kilometer 80 spielte ich mit dem Gedanken die Strecke insgesamt abzukürzen, aber nach einer Gehpause lief es dann doch wieder besser.
Positiv überrascht war ich zum Schluss vom Vogler! Gut, dass ich dieses Stück schlussendlich doch gefahren bin. Es war ein Schotterfest vom feinsten mit tollen Ausblicken ins Weserbergland! Die letzten Kilometer rollten dann dank Windunterstützung von alleine…
Das war nicht das letzte Mal, dass in dieser Gegend unterwegs war. Ich hoffe nur, meine Beine wissen das beim nächsten Mal!
Ein weiteres Highlight der Reise war die GräwwelTour zur ehemaligen sowjetischen Kaserne Vogelsang. Über die Websuche bin ich auf den Uckermark Orbit360 von 2021 gestoßen, der fast am Campingplatz vorbeiführte. In der Komoot Beschreibung stand dort etwas von besagter Kaserne. Das motivierte mich sofort eine entsprechende Tour zu planen. Für den Hinweg nahm ich den Originalweg, für den Rückweg bastelte ich eine kürzere Alternative. (Im Nachhinein war das goldrichtig, aber es lief doch ganz anders 😉
Lost Place Vogelsang
Die Strecke bis Vogelsang war super gescoutet: Kaum Sand!! Und das heißt für Brandenburg schon was. Nur einige kurze Sandkästen waren zu überwinden.
Die Fahrt / Gang durch die Anlage ist schon etwas unheimlich. Vorsichtig wagte ich mich in die Gebäude, obwohl an jedem Haus auf die Gefahren hingewiesen wurde und schaue um die Ecken, ob nicht doch jemand in dem Gebäude ist. Nebengeräusche lassen mich zusammenzucken.
Turnhalle
Als ich an einem Gebäude vorbeilaufe, knackt es im Innern. Schemenhaft sehe ich eine Person die Treppe hochlaufen. Später treffe ich noch ein paar Leute, die auf Erkundung waren. Ich fahre weiter Richtung Bahnhof Vogelsang. Eine riesige Solaranlage nutzt jetzt das Gelände. Eine weit aus bessere Alternative zu der früheren Nutzung 😉
Bis hierhin war das Wetter top, aber als ich mich umdrehe, sehe sehe ich eine schwarze Wand hinter mir und mir schwant Nasses. Ich mache mich fix auf den Rückweg und bin froh, dass ich ihn kürzer geplant habe. Aber nicht lange, da kam Wind auf und kurz danach schüttet es. Meine GOREtex Jacke kann wieder mal beweisen, was sie so kann. Trotzdem fahre ich nicht weiter, sondern stelle mich unter eine schräg stehende Kiefer, die einigermaßen den Regen abhält. Nach 15 Minuten ist der Zauber vorbei und ich kann weiterfahren, ääähh schieben. Meine Gräwwelroute erweist sich als der vielleicht längste Sandkasten Brandenburgs. Außerdem pappte der nasse Sand auch noch dick an den Reifen, sodass ich mehrere Kilometer richtig Spaß hatte.
…es regnet. rechts der Sandpampeweg ;-(
Als ich endlich wieder aus Asphalt war, spülte ich mit dem Wasser aus einer Trinkflasche erstmal die Bremsen etc frei. Kurz vor dem Ziel erwischte mich dann der nächste Schauer, aber das egal, es war warmer Regen 😉
…(fast) jeden Freitag bin ich ab 14 Uhr gräwwelnd unterwegs. Da kann jede(r) mich auf Touren ins Münsterland oder in den Achterhoek begleiten. Einfach vorher nur Kontakt aufnehmen.
Gestern spontan an der Berkel lang nach Coesfeld gegravelt und dabei wieder einiges Neues entdeckt! 80 km durch grünen Schatten und sonnigen Staub waren das Ergebnis!
BerkelAufwärts
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