…nach langem Hin und Her, habe ich mich jetzt doch entschlossen, meine GravelRides bei Komoot zu veröffentlichen… Die erste Collection betrifft hauptsächlich die Niederlande und hier im Speziellem den Achterhoek. Weitere Collections werden folgen. Man findet die Collections in der Seitennavigation!
Update: die zweite Collection ist auch schon startklar: GravelRides im Münsterland!
Bin gespannt, wie das ankommt und freue mich auf Feedback.
…es hatte sich so ergeben, dass der Sommer Ende August sein Comeback feierte und ich ein paar Tage Zeit hatte. Als Standort wählte ich den Naturcampingplatz „SonnenWiese“, der direkt in den Emsauen liegt.
Verschiedene Touren hatte ich mir im Vorfeld schon zurechtgelegt: Tour nach und durch Münster, den MiniOrbitMünster, ne Asphalt Tour durch Ostwestfalen, die EmsauenTeutoKanello Gravel Tour und zum Schluss eine Schlösserrunde durchs südliche Münsterland.
Absolute Highlights waren die beiden großen Graveltouren. Bei dem kleinen Münster Orbit habe ich Ecken kennengelernt, von denen ich noch nie gehört hatte: Haus Ruhr und Haus Borg waren mir noch nie über den Weg gelaufen…
Die EmsauenTeutoKanello Gravel Tour war der Knaller: erst die tollen Trails an der Ems und dann der tolle Mix aus Wurzel- und Stein(l)passagen auf dem Hermannsweg, sowie Trails und Forstwegen. Von Borgholzhausen bis nach Tecklenburg war es ein einziges Auf und Ab. Und von Ladbergen aus war ich dann mal wieder am Dortmund Ems Kanal unterwegs. fast 160 km und über 1000 hm waren die Tagesbilanz…
Die Asphalttour durchs Münsterland machte ich mit meinem Bruderherz. Es war „seine“ Kloster Vinnenberg Runde mit meinen Variationen…
Den Abschluss machte eine 4 Schlösser Runde von Lüdinghausen aus. Burg Lüdinghausen, Burg Vischering, Schloss Nordkirchen und Schloss Westerwinkel waren die Ziele. Am Wesel-Datteln-Kanal vorbei fuhr ich bei Haltern durch das alte Militärgelände in den Borkenbergen. Ein echtes Highlight ohne Autos…
Ich bin ja ein Verfechter für reine Radtouren von Zuhause. Also keine Autoanfahrt, sondern mit dem Rad direkt ins Zielgebiet. Das lag diesmal im Südosten und kam meiner Geburtsstadt ziemlich nahe: die Haard! Mutter Wehner und der Stimberg in der Haard sind mir aus meiner Jugendzeit noch ein Begriff.
Bedeckter Himmel am Start trübte die Fahrfreude nicht und im Laufe des Tages wurde es immer sonniger. Die Tour aus dem Vorjahr hatte ich etwas optimiert und trotzdem während der Tour doch noch einige Stellen anders abgefahren als geplant.
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Erstes Highlight war das Wasserschloss Lembeck, natürlich musste das Schloss abgelichtet werden. Dann gings mit Dampf weiter. Durch die Haard schlängelte ich mich hauptsächlich auf Forstwegen, MTB Trails, aber auch sandige Reitwege waren darunter, die mich allerdings zum Schieben zwangen. Insgesamt ging es immer leicht hoch und runter. So sammelte ich auf der gesamten Tour über 600Hm.
Über den Wesel-Datteln-Kanal wechselte ich in die Westruper Heide, die gerade in toller Blüte stand, danach schloss sich die Umrundung des Halterner Stausees an. Am Hof Hagedorn in Lavesum war dann Kaffee- und Kuchenpause. Das wissen auch viele Rentner aus dem Pott und machen hierhin gerne eine Kaffeefahrt, allerdings mit dem Auto. Da es Montag war, war der Andrang nicht so groß.
Der Rückweg ging dann durch das ehemalige Truppenübungsgelände. Die Strecke ist komplett Autofrei und kann ungestört den Hasenberg erklimmen. Schilder weisen aber jederzeit daraufhin, die Straße aus Sicherheitsgründen nicht zu verlassen.
Schöne Gravelwege in Gescher und und die Berkelaue von Stadtlohn nach Vreden bildeten den schönen Abschluss der Haard Tour. 150km;
Was für eine Radelwoche… über 700 km und 3000 Hm. Dabei zwei tolle Graveltouren und zwei RR Runden. Fangen wir mal mit der letzten Tour der Gravel Kanal Tour an.
Andreas B. hatte diese Tour schon vor Längerem geplant und und wollte diese Strecke mit seinem neuen Diverge unbedingt unter die Räder nehmen. Die TwitterBiker Gemeinde konnte sich nach vielem Hin- und her auf den 15. Aug. einigen. 10 Mitradelnde nahmen die Strecke ab Drensteinfurt unter die Räder.
Bei Hamm stießen wir dann auf den Datteln-Hamm-Kanal und fuhren Richtung Westen immer schön im Kaffeefahrt Tempo. Der Seiten wind war da kein Problem. Auf der Strecke herrschte schon einiger Rad- und AusflugsVerkehr. Viel zu quatschen gab es, denn es gab viele Erstbegegnungen und so flog die Zeit nur so vorbei.
In Henrichenburg gab’s Kuchen erst ab 14:30 Uhr und sowieso: Platz für 10 Radler*innen hätten sie auch nicht. Also gings zum nächsten McD. Hier verließ uns Christian T. (der war morgens schon aus Essen mit dem Rad angereist) Aber ein Gruppenfoto sollte seine Anwesenheit noch im Bild festhalten. Die Bedienung vom Grill kannte aber anscheinend nur Smartphones mit Touchscreen und so drückte sie den Auslöser der Kamera nicht aus! „Wir hätten ne Pommes auf den Auslöser kleben sollen, war Christian’s Meinung, dann hätte das wahrscheinlich geklappt!“
Ab Datteln begann dann der schönste Teil des Tages: Mit Schiebewind von hinten flogen wir nur so am Dortmund-Ems-Kanal entlang Richtung Norden.
Kurz vor Münster verließen uns dann Simon und Kirsten und wir radelten dann Richtung Osten weiter. Der Schotteranteil war jetzt geringer, aber wir hatten auf den Kanalschnitten vorher ja schon viel Staub geschluckt. Nach 125 km waren wir dann wieder am Ausgangspunkt zurück.
Eine tolle Runde! Wer alle Bilder sehen will, sollte sich durch das KanaleGrande FotoAlbum klicken!
Als Fotograf hat man das Problem, dass man selten selbst auf den Fotos zu sehen ist. Deshalb habe ich mich besonders über Bilder von Daniel W. gefreut:
…der 3. Orbit aus der 2021er Serie, den ich dieses Mal mit Daniel in Angriff genommen habe. Die Wetternachrichten waren ganz OK, evtl. waren für den Samstag Nachmittag Regenschauer vorhergesagt. Damit konnte man von der Planung her zufrieden sein. Also wurde die Regenjacke zur Sicherheit mit eingepackt.
Nach dem Studium des SpinSparks Streckenverlaufs entschieden wir uns für den Startpunkt in Duisburg, was sich im Nachhinein als goldrichtig erweisen sollte. Um auf die Strecke zu gelangen mussten wir einige Meter zurücklegen. Die Idee auf Nebenstrecken auf den Track zu stossen erwies sich als Reinfall: quer durchs Grün, mitten durch den Wald und über Gräben schoben wir unsere Räder. Aber dann rollte es!
Die ersten Kilometer waren sehr flüssig und es lief super. Aber dann wurde es steiler, wurzeliger, steiniger. Die Steigungsprozente waren nicht mehr einstellig und ich war froh mit 31/40 unterwegs zu sein. Aber genauso steil ging es auch bergab. Die Scheibenbremsen sind da wirklich Gold wert. Äußerste Konzentration war gefragt um ja nicht eine Wurzel oder Stein zu übersehen. Und lockerer Schotter ist auch nicht ganz ohne. Zum Glück war es auf der Strecke recht trocken und so hatte ich mit den 47er WTB byway Reifen keinerlei Probleme. Die Traktion beim aufwärts Fahren war auch auf Schotter überraschend gut.
Aber Geschwindigkeit konnte man bei dem Gelände wirklich nicht aufnehmen. So waren wir nach fast 3 Stunden 50 km weit gekommen. Pommesbuden, Bäckereien und Kioske AGBs ausreichend. Wir aber entschieden uns an dieser Stelle noch keine Pause zu machen und wollten noch so 10 km weiterfahren. Das war fatal, denn es folgte die nächsten 20 km nur schöne Gegenden mit tollen Aussichten. Ein Hofladen, der leider geschlossen war, spendierte uns trotzdem ein Brötchen und Wasser. So waren wir aufs erste gerettet.
Die Rettung kam dann bei 88 km in Form eines Kiosks. Es gab Waffeln, Eis und Cola. Welch ein Feinschmeckermenü! Als Toilette fungierte ein Dixi Klo, besser gesagt, ein Dixi Saal! Riesig dieses Teil.
Wohl gestärkt ging es weiter den Großteil der Höhenmeter hatten wir geschafft. Ganz viel konnte / sollte nicht mehr kommen. Trotzdem mussten wir so einige Hügel erklimmen, aber es hielt sich im Vergleich zum ersten Teil des Orbits in Grenzen. Schlupkothen und der See bei Wülfrath verleiteten uns immer wieder doch mal anzuhalten und ein Foto zu schießen. Dass man sich im Ruhrgebiet befand, kann auf vielen Bildern nicht nachvollziehen.
Ich fühlte mich ganz gut und konnte ganz gut Tempo machen.
Der Streckenverlauf war auf den letzten 30 km recht flach und die Schotterforstwege verleiteten zum Ballern. Eine Pause kam jetzt nicht mehr in Frage und es ging in einem Durch bis zum Ziel: 156 km und fast 2500 Hm! Geile Tour!!
…ein wenig in die vergangenheit eingetaucht und münsters umgebung abgeradelt. Alte erinnerungen an der werse und dem kanal aufgefrischt und dann noch die bever und die ems erkundet. Schloss harkotten stand schon länger auf meiner todoliste.
So schnell kanns gehen. Vor zwei wochen stand noch nichts an und jetzt ist der gravel termin kalender so ziemlich voll mit tollen events:
Am 10. juli will ich, wenn das wetter mitspielt, den SpinSpark Orbit in angriff nehmen: 156 km und 2200 hm
SpinSpark Orbit
Dann soll am 07. august eine wiederholung der KreisBorken umrundung stattfinden: 318 km mit 670 hm. Diesmal aber rechtsherum. Mit dabei werden wieder daniel und damian sein… wer lust hat kann uns gerne begleiten. Es muss ja nicht die ganze strecke sein ,-) Meldungen bitte in die kommentare.
KreisBorken 360
…tja, ende august soll das das highlight des jahres starten: der halbe BohemianBorderBash. 6 tage einige tausend höhenmeter!
…am 19. september findet dann der 3. KCC EuregioGravelRide statt. 3 strecken stehen zur auswahl.
Die Anmeldung für den 3. KCC EuregioGravelRide am 19.09.21 ist eröffnet. Drei Strecken stehen zur Auswahl: 33, 53 und 116 km. Start ist wie immer in Eibergen (NL)
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