…das waren die Ziele, die ich von Kleinmachnow aus abgefahren habe. Kleinmachnow liegt im Südwestens Berlins am Teltowkanal. Von dort aus kann man schön immer am Kanal entlang über das Tempelhofer Feld nach Kreuzberg fahren.
Berlin by Bike
Den Rückweg hätte man noch etwas spannender durch den Grunewald machen können.
Tempelhofer Feld
Beelitz stand schon länger auf meiner Besuchsliste. Bei meinem Brandenburg Orbit 360 mit Jörg waren wir an den Heilstätten glatt vorbeigefahren. Ich hatte mir natürlich den heissesten Tag mit über 34° ausgesucht.
Heilstätten Beelitz
Die Hinfahrt war von den Temperaturen ganz gut auszuhalten. Der Rückweg war nicht nur heisser, sondern auch sandiger ;-((
Die Heilstätten zu sehen hat sich gelohnt, aber noch besser wäre es eine Führung durch die Gebäude zu buchen.
Heilstätten Beelitz
Welche Auswirkungen der Klimawandel hat, kann man an der Zunahme von Waldbränden sehen. Ich bin zufällig durch ein Waldstück gekommen, das Tage zuvor noch gebrannt hatte.
Waldbrand Beelitz
Bildergalerie der verschiedenen Touren in Berlin, Babelsberg, Potsdam und Beelitz:
Auf den Abschlusstouren nahmen wir den Westen und den Süden unter die Räder. Hiddensee besuchten wir von Schaprode aus. Mit der Fähre setzten wir über und erkundeten die Insel in Ruhe kreuz & quer.
Hiddensee
Sehr angenehm war es ohne Autoverkehr auf der Insel zu radeln. Es war dadurch sehr ruhig und entschleunigt. Nur einem Feuerwehrauto begegneten wir, das gerade von einem Einsatz kam. Das Wetter war anfangs bewölkt, aber das änderte sich im Laufe des Trips auf der Insel… Beeindruckend war vor allem der Norden. Dort stand gerade der Ginster in voller Blüte!
GinsterblüteStralsund
Der Ausflug nach Stralsund aufs Festland war auch klasse. Auf dem Weg dorthin, lohnt sich ein Kurzaufenthalt auf der Insel Dänholm. Vom Segelhafen hat man eine tolle Aussicht auf Stralsund mit seiner Skyline. Aber bitte nicht mit dem Rad dort fahren, da kommt der Hafenmeister ;-(
Stralsund, Markt
Am Wasser entlang drehten wir eine Runde bis Kramerhof um dann die Stadt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine beeindruckende Backsteingotik umfing uns. Eine Stadt, die es sich lohnt noch einmal per Pedes zu besuchen.
Die letzte Tour fan im Süden der Insel statt. Überraschend waren die vielen fahrradweg mitten durch die Natur. Ein Hinweisschild in Garz verleitete uns zum Gut Rosengarten zu fahren. was für ein schöner idyllischer Ort. Und Kaffee & Kuchen gabs dort auch!
SüdRügen
Jagdschloss Karnitz gefiel mir aufgrund seiner knalligen Farbe, die Anlage ringsherum war allerdings ein wenig in die Jahre gekommen.
Jagdschloss Karnitz
An der alten Pommernkate machten wir dann Mittagspause. Dort gibt es einen Bauernmarkt mit Produkten aus der Region. Und wer gerne eine BierVerkostung machen will, ist nebenan in der Insel-Brauerei genau richtig. Allerdings wird die Weiterfahrt dann etwas schwieriger.
Das waren tolle Radltage auf Rügen und ich denke, dass ich wiederkommen werde… Alle Bilder der Touren gibts hier zu sehen! Und hier noch ein Filmchen:
Die zweite große Rügen Runde war nicht weniger spektakulär. Besonders der Abschnitt von Juliusruh an war einfach traumhaft. Immer in der Nähe des Meeres entlang auf glatter Betonpiste und dann taucht auf einmal das „Café zur kleinen Rast“ aus dem Nichts auf. Da muss man anhalten und in Ruhe die Gegend genießen; unbedingt!!
…glatte Panzerplatten 😉Café zur kleinen Rast
Dann wurde es rummeliger und wir näherten uns dem Kap Arkona. Schon in Vitt strömten die Menschenmassen durch die Straßen. Zum Glück waren es nur Wanderer und Radfahrer:innen. Uns war das nicht ganz geheuer und wir versuchten schnell diesen Ort zu verlassen. Allmählich wurden die Touristen weniger, dafür die Strecke immer trailiger. Der Gespensterwald ganz im Norden war dann der Hit. So was Ähnliches hatte ich schon einmal in Kühlungsborn gesehen..
…Nord Rügen Tour
Auf graveligen Wegen fuhren wir am Wieker Bodden entlang und setzten an der Wittower Fähre über. Dann folgte ein langer Asphaltteil, wo man gegen den Wind noch mal zeigen konnte, wieviel Körner man noch in den Beinen hatte. Die letzten Kilometer rollten wir dann wieder über landschaftlich schöne kleine Straßen und Wege Richtung Bergen.
Das waren tolle Touren auf Rügen und das Wetter hat perfekt gepasst. Der Jörg hatte fünf schöne Touren vorbereitet um alle Sehenswürdigkeiten der Insel abzuradeln. Die erste Graveltour zog sich an der Ostküste der Insel lang: Ralswiek, Nationalpark Jasmund, Sassnitz, Prora, Binz, Sellin, Putbus…
OstTour
Vom Standort Bergen gings auf Asphalt nach Norden. Ralswiek mit den Störtebeker Festspielen war ein kleines Foto Highlight. Ein tolles Schloss und der Park waren super… An Kreidefelsen vorbei erreichten wir den Nordstrand in Lohme. Ab dort fuhren wir durch die Buchenwälder des Nationalparks Jasmund. Eine ganz tolle Gravelstrecke, die nicht von vielen Radlern genutzt wurde, Nur am Königsstuhl war es voll, sodass wir „schnell“ weiterfuhren.
Sassnitz
Mit einem Störtebeker Bierchen und FishAndChips machten wir Mittagspause in Sassnitz. Über ein altes Militärgelände mit alten verfallenen Gebäuden gings weiter Richtung Süden. Dann stand Prora auf dem Programm. Ein Wahnsinnsbau von 4,5 km Länge! 20.000 Menschen sollten hier mal Urlaub machen, aber der Weltkrieg II verhinderte die Fertigstellung. Heute ist der Großteil umgebaut und man kann hier Urlaub machen… Mondän und bekannt sind die beiden Ostseebäder Binz und Sellin. Fotografisch mussten wir immer wieder anhalten um die vielen Motive rechts und links vom Weg festzuhalten. Schloss Granitz war eine Augenweide.
SellinProra
Der folgende Abschnitt war wieder erste Sahne. Tolle Graveltrails und immer wieder der Blick aufs Wasser machten das radeln recht kurzweilig. Nach einer kurzen Runde durch den Park in Putbus wurde dann Bergen angesteuert.
Auf die Schnelle gibts schon mal ein Foto Album von meinem Rügen Gräwwel Treffen mit Jörg. Danke an dieser Stelle noch mal für die Organisation und Streckenplanung…
…die Veranstaltung hat alle Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen. Selbst als alter Münsterlandkenner habe ich viele neue Wege kennengelernt und einige neue „Castles“ entdeckt. 160 km und 600 Höhenmeter waren eine echte Herausforderung und der stramme Westwind war auch nicht ohne.
C & C 160 km
Wir starteten in einer 5er Gruppe, Sohnemann war auch mit seinem neuen Gravelrad dabei und präsentierte sich während der ganzen tour in bestechender Form. Mit dabei war auch Martin Donat vom lifeCYCLEmagazin. (bin gespannt auf seinen Bericht)!
Durch die Hohe Ward verließen wir Münster Richtung Süden zum Schloss Nordkirchen. Zwischendurch kam man an dem oder anderen „Schlösschen“ vorbei, dass man mit einem Selfie abhaken konnte um bei der abschließendem Verlosung dabeizusein. Damit man kein Castle verpasste, hatte Simon Aufkleber fürs Rad vorbereitet. Das hat auch prima geklappt. Nur einmal hätten wir beinahe eins verpasst, aber dank der Schwarmintelligenz, wenn man in einer Gruppe fährt, konnten wir Haus Byink finden.
CastlesAndCakes
Schloss Nordkirchen hatte mit der Ausstellung der Alltagsmenschen etwas Besonderes zu bieten.
Schloss Norkirchen
Über Lüdinghausen gings dann nordwärts Richtung Baumberge. Das Café terjung an der Burg Vischering ist zu empfehlen. Da das Wetter an diesem Samstag nicht ganz so viele Radtouristen zum Radeln animierte und wir recht früh dort ankamen, ging es mit dem Kuchenessen recht flott.
…Strade Bianchi Baumberge
So langsam ging es bergauf… endlich kamen die Höhenmeter. Manch ein Flachländler, der gedacht hatte, dass das Münsterland komplett flach sei, sah sich hier getäuscht. Und so ereichten wir das Höchste in Baumbergen: den Longinus. Hier konnte man kurz durchatmen um sich dann auf einige feine Kilometer durch den Wald zu machen. Besonders die Abfahrt zum Stift Tilbeck war genial!
Lecker Kuchen am Stift Tilbeck
Hier war dann auch der größte Teil geschafft um mit Rückenwind Richtung Münster zu fliegen. Schloss Hülshoff, Haus Vögeding und Haus Rüschhaus wurden abgehakt um zum Schluss noch einmal kurz durch die Hohe Ward zum Ziel zu rollen…
Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, die eine Wiederholung im nächsten Jahr geradezu herausfordert.
Ach ja, Bilder gibts natürlich auch noch. da sie hier den Rahmen sprengen würden, kann man hier im CastlesAndCakes Album blättern.
…so langsam „vermehren“ sich die Flamingos im Zwillbrocker Venn. Also muss man von Zeit zu Zeit da mal vorbeischauen. Inzwischen sind 19 Vögel zu sehen…
…da geht mir schon einiges durch den Kopf. Liebend gern würde ich die ein oder andere Tour mit Freunden*innen unternehmen:
…aufm Hermannsweg
Teneriffa, flach kann jeder
Mal wieder auf den Mont Ventoux
BackcornerBorderBash #BBB
Irgendwas aus der aktuellen ORBIT 360 Serie 2022
Rund um den Kreis Borken – rechtsrum #KrBOR22
Rügen 360 Gravel
Bikepacking Richtung Osten?! #GoEast22
EuregioGravelRide #EGR22
…Ideen, Vorschläge??? Ab in die Kommentare!
…oder wie wär’s mit der Flamingoroute mit 472km und 1280Hm… ???
Flamingoroute
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