GräwwelnInKroatien#1

…die erste Tour war an den Plitvicer Seen: anscheinend gibt es hier auch ein Radnetz, den ich kreuzte immer wieder verschiedene Strecken. Der R32 begleitete mich dabei zum größten Teil. Es war auf jeden Fall ein schöner Einstieg mit 22km und 340Hm ins KroatienGräwweln

…die nächste Tour war eine Empfehlung eines Bekannten. Von Opatija auf den Vojak. Eine Rennradtour von Meereshöhe auf 1396 m, womit das schon ne Radtour war, die man auch in den Alpen fahren könnte. Ich habe mir nicht die steilste Variante ausgesucht, sondern eine 26km lange Strecke bis zum Gipfel. Zwischendurch gabs ein paar Steigungen mit 13 – 14%, aber auch Ruhepassagen, wo man nicht so großen Druck auf den Pedalen hatte. Die Aussicht über die Meeresbucht mit Rijeka oben auf dem Turm war toll. Einige MTBler hatten sich hierhin auch verirrt, aber die Mehrzahl waren Wanderer.

NeueCollectionOberpfalz

…eine lohnenswerte Ecke Deutschlands östlich von Nürnberg an der tschechischen Grenze, die ich im letzten Urlaub kennenlernen durfte.

Tolle Schotterwege und Trails gibts dort, die nicht zu technisch zu fahren mit dem Gravelrad sind. Aber es geht immer hoch & runter und so sammeln sich die Höhenmeter von alleine. Auch ein paar Abstecher nach Tschechien sind dabei. Und da muss ich sagen: die Tschechen haben’s drauf: tolle Wege und eine 1a Beschilderung! Das habe ich so in dieser Form noch nicht erlebt. leider hat der Wettergott nicht so ganz mitgespielt, sonst wären noch einige schöne Touren in CZ dazugekommen. Aber seht selbst:

KastelenEnKoekjesGräwwelTocht

…eine feine Gräwwel Tour auf den Spuren der 8 Kastelen Route von Vorden. Gestartet wird Sonntag, 20. August in Vreden um 9.30 Uhr und dann gehts Richtung Westen, vorbei am Zwillbrocker Venn in die Niederlande… Mitfahrer sind erwünscht 😉 Bitte nutzt dafür die Kommentarfunktion.

KastelenEnKoekjesGräwwelTocht
Kasteel den Bramel

HannoverGräwwelVreden

Schon lange geplant und jetzt endlich in die Tat umgesetzt: Von der Leine an die Berkel. Ganz viel am Mittellandkanal entlang, aber auch durch wunderschöne Naturschutzgebiete gegräwwelt Fast alles ließ sich wunderbar fahren. Und 230 km war das Wetter top, doch zum Schluss hat mich der Regen dann doch noch erwischt. nach 30 Minuten Pause gings dann noch 20 km nach Hause!

SpinSparkOrbit

…der 3. Orbit aus der 2021er Serie, den ich dieses Mal mit Daniel in Angriff genommen habe. Die Wetternachrichten waren ganz OK, evtl. waren für den Samstag Nachmittag Regenschauer vorhergesagt. Damit konnte man von der Planung her zufrieden sein. Also wurde die Regenjacke zur Sicherheit mit eingepackt.

Nach dem Studium des SpinSparks Streckenverlaufs entschieden wir uns für den Startpunkt in Duisburg, was sich im Nachhinein als goldrichtig erweisen sollte. Um auf die Strecke zu gelangen mussten wir einige Meter zurücklegen. Die Idee auf Nebenstrecken auf den Track zu stossen erwies sich als Reinfall: quer durchs Grün, mitten durch den Wald und über Gräben schoben wir unsere Räder. Aber dann rollte es! 

Die ersten Kilometer waren sehr flüssig und es lief super. Aber dann wurde es steiler, wurzeliger, steiniger. Die Steigungsprozente waren nicht mehr einstellig und ich war froh mit 31/40 unterwegs zu sein. Aber genauso steil ging es auch bergab. Die Scheibenbremsen sind da wirklich Gold wert. Äußerste Konzentration war gefragt um ja nicht eine Wurzel oder Stein zu übersehen. Und lockerer Schotter ist auch nicht ganz ohne. Zum Glück war es auf der Strecke recht trocken und so hatte ich mit den 47er WTB byway Reifen keinerlei Probleme. Die Traktion beim aufwärts Fahren war auch auf Schotter überraschend gut. 

Aber Geschwindigkeit konnte man bei dem Gelände wirklich nicht aufnehmen. So waren wir nach fast 3 Stunden 50 km weit gekommen. Pommesbuden, Bäckereien und Kioske AGBs ausreichend. Wir aber entschieden uns an dieser Stelle noch keine Pause zu machen und wollten noch so 10 km weiterfahren. Das war fatal, denn es folgte die nächsten 20 km nur schöne Gegenden mit tollen Aussichten. Ein Hofladen, der leider geschlossen war, spendierte uns trotzdem ein Brötchen und Wasser. So waren wir aufs erste gerettet. 

Die Rettung kam dann bei 88 km in Form eines Kiosks. Es gab Waffeln, Eis und Cola. Welch ein Feinschmeckermenü! Als Toilette fungierte ein Dixi Klo, besser gesagt, ein Dixi Saal! Riesig dieses Teil. 

Wohl gestärkt ging es weiter den Großteil der Höhenmeter hatten wir geschafft. Ganz viel konnte / sollte nicht mehr kommen. Trotzdem mussten wir so einige Hügel erklimmen, aber es hielt sich im Vergleich zum ersten Teil des Orbits in Grenzen. Schlupkothen und der See bei Wülfrath verleiteten uns immer wieder doch mal anzuhalten und ein Foto zu schießen. Dass man sich im Ruhrgebiet befand, kann auf vielen Bildern nicht nachvollziehen.

Ich fühlte mich ganz gut und konnte ganz gut Tempo machen. 

Der Streckenverlauf war auf den letzten 30 km recht flach und die Schotterforstwege verleiteten zum Ballern. Eine Pause kam jetzt nicht mehr in Frage und es ging in einem Durch bis zum Ziel: 156 km und fast 2500 Hm! Geile Tour!! 

Alle meine Fotos des orbits kann man hier sehen: SpinSparkOrbit …die von Daniel gibts hier zu sehen.

Mal sehen, ob ich ich noch einen Orbit unter die Räder nehme. Der Delta Deister Orbit ist ja klasse, aber 200 km und über 4000 Hm???