… im Zielort LeMarkstein in den Vogesen. Meine Güte waren das Menschenmasse, die sich dieses Spektakel in Reichweite der deutschen Grenze anschauen wollten. Mit so vielen Zuschauern hatte ich nicht gerechnet. Kilometerweit vor der Strecke standen Autos und Wohnmobile an den Straßenrändern.
Ich hatte großes Glück 250m vor dem Ziel einen Platz hinter einem Zaun mit Blick auf das Geschehen gefunden zu haben.. In weiser Voraussicht hatte ich meine Canon zuhause gelassen und nur meine kleine Olympus TG 6 mitgenommen. So konnte ich doch noch einige schöne Schnappschüsse vom Renngeschehen machen.
Das Peloton war gerade 40 Kilometer seit dem Start in Mulhouse unterwegs gewesen, aber nach der Überquerung des GrandBallon, war das Feld schon arg zerfleddert und erreichte LeMarkstein in kleinen Grüppchen. Schön für die Zuschauer, denn so zog sich das Defilée der Radler über einige Minuten hin…
Ein wenig Prominenz war auch Ort: Fabian Wegmann als ARD Reporter und Tom Dumoulin vom niederländischen TV baute sich direkt vor mir auf.
… die Tour kommt mal wieder durch die Vogesen. 2005 war ich zum letzten Mal dort vor Ort. Die 14. Etappe führt am Samstag, den 18.07.26 von Mulhouse über die bekannten Berge der Vogesen zum Ziel Le Markstein…
Campingplatz in Munster ist gebucht! Wen trifft man dort?
… unbedingt anschauen! So schön kann Radfahren in der Stadt sein! Viele tolle Ideen um Mobilität in den Städten zu verbessern und den Aufenthalt von Menschen angenehmer zu machen
…ich hätte nächstes Jahr mal wieder Lust zur TdF zu fahren. Die Anfahrt wäre nicht ganz so weit, denn die Vogesen sind dieses Mal mit zwei Etappen vertreten.
Es geht durch die Vogesen am Freitag, (17.07), über den BallonD’Alsace nach Belfort und am Samstag folgen der BallonD’Alsace, der GrandBallon und LeMarkstein…
Hier schon mal eine Übersicht meiner interessantesten Radtouren aus diesem Frühjahr in der Provence. Bei Gelegenheit gibts noch ein paar Zusatzinformationen und natürlich Bilder… Die GPX Strecken findet man in meiner Provence Komoot Collection:
Eine recht hügelige Tour mit ordentlich Wind: 82 km und 1200 Hm. Ein kleiner Streckenabschnitt war mir doch zu gräwwelig und steinig, sodass ich das Rad lieber geschoben habe. Besonders schön war der Teil am Lac entlang und tollen Aussichten auf den See.
Dieses Mal gabs die Variante durch den Luberon. Eine sanfte Steigung, die man recht flott fahren kann. Der Abstecher über Buoux lohnt sich. Ein toller LostPlace! Unbedingt fotografieren! An Saignon vorbei gehts nach Auribeau ein nettes französisches Dörfchen. Die Aussicht auf die Alpen ist umwerfend. Die Abfahrt zur Veloroute de Cavaillon macht Spaß; es rollt gut! Weiter gehts auf der Veloroute durch Apt, an der Pont Julien vorbei nach Lacoste und Bonnieux. Die Fahrt durch den Luberon nach Lourmarin vergeht im Fluge… dann sind es noch ein paar Kilometer bis Cucuron: 88 km, 1170 Hm.
HikeAndGräwwel habe ich die Tour genannt, weil ich dachte, ich könnte einen MTB S1 Trail bergauf fahren… denkste! Ich habe 300 Hm geschoben und einige Kilometer ;-( Aber oben angekommen, war es dann ein Erlebnis am Kamm des GrandLuberons entlangzufahren. Vorbei am höchsten Punkt dem Mourre Negre hat man tolle Aussichten in Täter rechts und links des Gebirgszugs. Auch die Alpen waren in weiter ferne zu sehen. Einfach genial. Die DFCI Waldwege sind zum Gräwweln ideal. Die letzten Kilometer bis zum Col de l’Aire Dei Masco geht es steil bergab. Hier sind die Scheibenbremsen Gold wert. Am Col entscheide ich mich die letzten Kilometer auf Asphalt zurückzulegen: Durch den langwierigen Aufstieg hatte ich einiges an Zeit eingebüßt und so gings zügig zurück: 46 km, 980 Hm.
Tour #4: Aubignan – Mormoiron und Canal de Carpentras
Für die Gravel Tour auf den Montventox habe ich mir den wärmsten Tag aufgehoben. 23°C sollten es werden und genau so kam es auch. Also beste Voraussetzungen um auf den windigen Berg zu fahren. Mit Komoot hatte ich mir eine schöne Gravel Strecke bis zum Chalet Reynard geplant ab da wollte ich entscheiden, ob ich über den Asphalt bis zum Gipfel fahren sollte, um dann über andere Forststraßen nach Bedoinr zurückzukehren. Die Strecke war als Gravel Strecke gekennzeichnet aber bei genauerem hinschauen in die Höhendaten kamen wir doch einige Zweifel ob das wirklich so klappen könnte.
MontVentoux Gräwwel
Gleich am Anfang hatte ich mich auf einem Wandertrail verirrt. Der war ordentlich verblockt und Stall. Auf dem richtigen Weg ging es dann stetig nach oben. Da sind 8 % auf so träge Geläuf schon eine Herausforderung. Einmal versteuert musste man sehen, dass man noch das Gleichgewicht hält dann stiegen die Prozente noch weiter an und bei den Brocken die da im Weg lagen war es nicht einfach die Richtung zu halten. Und auf dem feinen Geröll treten dann der Hinterreifen durch. Das war also Nix mit lockeren Bergauffahren. Manches Mal musste ich doch laut fluchen. Aber was sollte es helfen ich musste weiter. Über 20 km lagen noch bis zum Chalet Reynard vor mir.
…Schotter, Schotter
So musste ich immer wieder mal absteigen und konnte dabei die tollen Ausblicke ins Tal genießen! Das war der Lohn für die harte Arbeit. Es war schon hammerhart und kein Zuckerschlecken. Und dann verdrehte Sicht auf einmal der Lenker, als ich mit aller Gewalt einem Felsbrocken ausweichen wollte. Ich habe das natürlich sofort mit meinem imbus Schlüssel gefixt, aber es war keine Lösung auf Dauer denn immer wieder verdreht sich auf dem Weg nach oben der Vorbau. Das war kein gutes Gefühl um sicher weiter zu fahren. Wie sich erst später herausstellte war es ein Problem des FutureShock Systems am Diverge das wohl in der Vergangenheit nicht richtig montiert worden war.
…warm war’s
Nur die letzten 5 km fuhr man auf einer Höhenlinie und konnte etwas entspannter die Landschaft genießen. Es war wie auf einem anderen Planeten. Ringsherum nur Steine und sogar etwas Schnee. Inzwischen weiß ich was „Strade Bianche“ auf Französisch heißt „Graviers Blanc“! Aber ich glaube dass man auf den italienischen weißen Wegen besser voran kommt als auf den französischen.
…Mondlandschaft
Die letzten 6 km bis zum Gipfel waren zäh. Zwar rollte es auf dem Asphalt leichter, dafür waren aber die Steigungsprozente höher. Und der erste Teil der Tour hatte ordentlich Kraft gekostet. Trotzdem kam ich oben gut an. Es war wenig los da oben erstens weil die Straße noch für Autofahrer und Motorräder gesperrt war und es zweitens, es war Montag.
MontVentoux, #10
Oben musste ich für einige Franzosen noch ein paar Gipfel Fotos schießen, bevor ich selbst fotografiert wurde. Es könnte sein das ich das 10. Mal dort oben war. Aber diese Tour war mit Abstand die härteste. So bewusst habe ich meine Gipfeltouren auf den MontVentoux nicht mitgezählt, aber an meine erste Tour auf den Gipfel kann ich mich noch gut erinnern, das war im Jahr 2002.
MontVentoux
Da die Zeit schon fortgeschritten war, entschied ich mich für den direkten Asphaltweg nach unten. So richtig konnte ich meinen Lenkervorbau nicht mehr vertrauen und so fuhr ich auf direktem Wege über Bedoin nach Aubignan. Auf der Abfahrt hatte ich kein sicheres Gefühl und ich mache mir Gedanken wie ich das Problem lösen könnte… Nach 6:30 Stunden war ich nach 82 km und 2030 Hm wieder zurück.
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